Liechtenstein in Bern

laerm-friedrich-liechtenstein-belgique-belgique Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Erst jetzt gesehen: Der Flaneur Friedrich Liechtenstein singt am Donnerstag und Freitag gleich zweimal in Bern – und zwar in der Turnhalle.

Seit der «Supergeil»-Werbung ist seine Stimme und seine Figur wohlbekannt. Ein Artikel im Frühling aus der «Süddeutschen» war es dann, der sich der Person hinter dem viralen Phänomen annäherte. Ein Utopist, ein Tänzer und grosser Humorist sei Friedrich Lichtenstein, einer, der dem Hype nun entkommen muss. Im Sommer hat Liechtenstein sein Album «Bad Gastein» veröffentlicht. Dort drauf: Die höchst seltsame Reise-Single «Belgique, Belgique»:

In Bad Gastein steht auch das Badeschloss, das Liechtenstein mit diesen Worten bespricht: «Es ist kalt, wir sind allein, diese Welt ist traurig, böse und gemein. Und es gibt täglich weniger Gründe, nicht auch so zu sein.» Kurz: bei Friedrich Liechtenstein ist vieles nicht supergeil. Zum Glück. 

Friedrich Liechtenstein spielt im Rahmen des Turnhalle-Jubiläums am Donnerstag und Freitag.

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