Peace Love Lightning Bolt

Bildschirmfoto-2015-11-17-um-09.36.22 Benedikt Sartorius. Journalist und Popkulturist.

Da war es nun, das vorfreudig erwartete Konzert von Lightning Bolt im Bad Bonn. Wie es war? Ein Kurzbericht.

Noise kann garstig und freudlos sein. Und vom Gehabe einiger Rockmusik muss man ja wirklich nicht mehr sprechen. Eigentlich sind Lightning Bolt – dieses grelle Monster, das Brian Gibson und Brian Chippendale vor zwanzig Jahren erweckten – unmöglich, auch weil ihre Musik so unglaublich laut und unglaublich hart ist. Lightning Bolt sind eigentlich nicht auszuhalten. Wieso sie doch eine wunderbare Band sind?

Weil dieser High-Speed-Noise-Rock'n'Roll bei aller Drastik grossartig verspielt ist. Weil die Härte durch die Fantasy-Maske des Schlagzeugers Chippendale gebrochen wird. Weil sonst keine mir bekannte Rockband pinke Bandshirts verkauft. Weil Lightning Bolt eine fröhliche Energie versprühen, die so ansteckend wirkt, dass man ewig tanzen möchte.

Kurz: Lightning Bolt zerschmettern zwar die Ohren, aber sie tun unglaublich gut, zumal in diesen Tagen. Danke für das.

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