Saint Sufjan
Sufjan Stevens sang in Genf die Lieder seiner Platte des Jahres «Carrie & Lowell». Wie es war in einem schnellen Facebookpost.
«Wir sassen in der AA-Reihe in roten Plüschsesseln, die mir der Warenkorb zugeteilt hat und die, weil fast ganz am Rand, eher die Katzentische bzw. Zaungastsitze unter den schönen Plätzen waren. Die Lichtshow hatte hier keinen Effekt, die späteren Spacedrones auch nicht, aber ich war ganz froh darüber. Denn was weiter hinten durch die Produktion allenfalls überblendet wurde, war, wie das Singen der denkbar traurigsten und schönsten Lieder von «Carrie & Lowell» an Sufjan zerrte (zumal vor den Ausflügen zurück in die «Age of Adz»-Zeit), was ich so noch nie gesehen habe, wobei mein Blick getrübt war durch einen Tränenschleier, der mit Konzertbeginn und der Fahrt auf dem BQE auftauchte und via «Chicago» erst nach einigen Getränken und in der Genfer Kebab-Bude mit dem Starbucks-Signet vollends entschwunden war. Kurz, my own private Gottesdienst, zerhundet von diesen Liedern bin ich aber immer noch.»
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