Tonspuren
– Popblog
«Listen Up!» – Der Tonspuren-Newsletter
Zum ersten Blog-Geburtstag neu im Programm: Der wöchentliche Newsletter «Listen Up!» mit Konzert- und Plattenhinweisen und anderen Links zum Popgeschehen.
Tyondai Braxtons Perkussions-Mutant
Am Schnittpunkt zwischen Avantgarde-Pop und orchestralen Werken arbeitet Tyondai Braxton. Nun veröffentlicht das ehemalige Battles-Mitglied einen ersten Track aus seinem neuen Album, das aus der Klanginstallation «Hive1» hervorgegangen ist.
Greenwoods Plainview
Neue Klassiker: Jonny Greenwood und das London Contemporary Orchestra beschlossen das Antigel-Festival in Genf im Konzertsaal.
Dan Deacon: «Gliss Riffer»
Nach zwei Ensemble-Werken veröffentlicht Dan Deacon ein Album, auf dem sich der Stunt-Elektroniker aus Baltimore dem Popsong zuwendet. Im Sommer ist der wunderbare Happening-Performer am B-Sides-Festival zu sehen.
New Old Friend Yaya
«New Old Friends» heisst eines der schönsten Lieder von Jeffrey Lewis. Ein neuer alter Antifolk-Freund ist David Ivar Herman Dune, um den ich mich in den letzten Jahren überhaupt nicht gekümmert habe – und der nun als Black Yaya eine erste Single aus seinem kommenden Album veröffentlicht.
Andrew Broders Beats und Songs
Hymie's Basement oder Fog hiessen die Bands und Projekte, mit denen Andrew Broder vor über zehn Jahren eine eigenartige Popmusik zwischen Anticon-Leftfield-Rap, Post-Rock und DIY-Indie fertigte. Via Bandcamp und Soundcloud veröffentlicht Broder nun laufend neue Musik, die von einem Antony-Cover bis zu Beatskizzen reichen. Eine Materialsammlung eines Musikers, der in der aktuell uniformen Indie-Landschaft beinahe vergessen geht.
Basteln mit Helado Negro
Katzen, Aliens, Pizzastücke mit Gesichtern: Das Video zu Helado Negros «Ojos que no ven» ist ein Geschenk für FreundInnen von Basteleien.
A Song for Philip
Am 2. Februar jährte sich zum ersten Mal der Todestag von Philip Seymour Hoffman. Matthew E. White widmet dem grandiosen Schauspieler, der so sehr vermisst wird, ein bewegendes Lied.
Via Düsseldorf
Immer wieder Kraftwerk, dabei hat die Gegenwart in Düsseldorf schon länger begonnen, dank dem Salon des Amateurs und KünstlerInnen wie Lena Willikens.
Young Fathers: «Rain or Shine»
Auch hier gehts weiter: Die Young Fathers veröffentlichen ein Jahr nach «Dead» im April bereits wieder ein neues Album. «White Men Are Black Men Too» heisst dieses, und die erste Single «Rain or Shine» gibts nach dem Sprung zu hören.
Aphex Twin: «Computer Controlled Acoustic Instruments pt2»
Aphex Twin veröffentlicht nach «Syro» bereits wieder eine neue EP. Sie ist treffend betitelt, klingt überaus perkussiv und dunkel. Verwirrend ist sie dennoch, wegen einer schönen Instruktion.
Nisennenmondai live
Beinahe ist untergegangen, dass mit Nisennenmondai eine der grossartigsten Live-Bands in Biel und Genf auftreten wird.
Mount Eerie: «Sauna»
Das vergangene Jahr stand auch im Zeichen der persönlichen Entdeckung des Microphones-Katalogs von Phil Elverum, der seit mittlerweile 12 Jahren unter dem Alias Mount Eerie Platten veröffentlicht. Nun erscheint sein neues Album «Sauna».
Mac DeMarco: «Demos, Volume 1»
Mac DeMarco machte für seine Alben «2» und «Salad Days» tatsächlich Demoaufnahmen. Diese sollten so «shitty» wie möglich klingen, nun liegen sie dennoch auf einer CD vor.
Kate Tempest: «Bad Place For a Good Time»
Es geht weiter, auch wenn das Dasein der Chronistin noch immer dunkel ist: Nach dem bestaunenswerten «Everybody Down» veröffentlicht Kate Tempest den neuen Track «Bad Place For a Good Time», der einen desolaten Abend im Pub nachzeichnet.